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Immatrikulationsfeier Staatstheater 1Artikel aufrufen
Hier geht was im Land! Die ersten Studis sind nun da!
Die ersten Studis sind nun da! Das war die festliche Immatrikulationsfeier im vollen Staatstheater
Der Ministerpräsident Brandenburgs, Dr. Dietmar Woidke, die Wissenschaftsministerin Dr. Manja Schüle und in Vertretung für den erkrankten Gesundheitsminister Wilke der Staatssekretär Wagner gaben sich die Ehre. Der Lausitzbeauftragte des Ministerpräsidenten Dr. Klaus Freytag und die erste Bürgermeisterin Doreen Mohaupt selbstverständlich auch. Es kamen so viele weitere Menschen aus Politik, Wissenschaft, aus der Selbstverwaltung, Institutionen … und natürlich unsere neuen Studis mit ihren Eltern, Großeltern, Geschwistern oder Freunden. Die 38 „Erstis“ erlebten ein zweistündiges Willkommen der Extraklasse. An dem Morgen wurde Geschichte geschrieben – es war das Ereignis, auf das viele Menschen an der MUL – CT lange hingearbeitet haben. Nur zwei Jahre nach der Gründung der Universität beginnt damit der Modellstudiengang Humanmedizin – und aus intensiven Vorbereitungen wird gelebtes Studium. Ein Festakt mit starken Botschaften Durch das Programm führte Prof. Dr. Adelheid Kuhlmey, Gründungsvorständin Wissenschaft und verantwortlich für den Aufbau von Forschung und Lehre. Den Auftakt machte unser Gastgeber, Intendant des Staatstheaters Cottbus, Schneider, gefolgt von der Weltpremiere des neuen Imagefilms der MUL – CT. Eine spannende, mal ganz andere Perspektive, denn die Zuschauer werden mitgenommen und schauen aus der Zukunft auf diesen besonderen Moment der Immatrikulation zurück: auf einen Klinikalltag im Aufbruch. Er vermittelt, was passierte, als Menschen mit einer gemeinsamen Vision loslegten, was sich in der Klinik tat und was die Vorbereitungen für den Start des Medizinstudiums bedeuteten. Eine Geschichte, über unser Heute – es ist das, was wir gerade gemeinsam erleben. Bewegte und bewegende Bilder mit Nebenwirkungen: Gänsehaut, Ergriffenheit, Stolz und Begeisterung! Wer sich den Imagefilm ansehen möchte, findet ihn hier: https://www.youtube.com/watch?v=WvmqpzpGQ78&feature=youtu.be „Mit Energie kennen wir uns hier aus“ Demütige, wertschätzende – aber auch humorvolle Worte fand anschließend der Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. mult. Eckhard Nagel: „Große Veränderungen brauchen Mut, Vorstellungskraft und die Bereitschaft, gemeinsam Großes zu wagen“, leitete er seine Rede ein. Hinter diesem Meilenstein stehen intensive Vorbereitungen, wichtige Entscheidungen und das Engagement vieler Menschen. Entsprechend dankbar zeigte er sich gegenüber allen, die dieses gewaltige Projekt von Beginn an bis heute mitgestaltet haben. Für den weiteren Weg brauche es noch viel Kraft, Ausdauer und Energie, fuhr er fort – „Und wenn es einen Ort gibt, an dem man weiß, was Energie bewegen kann, dann ist das Cottbus“, scherzte er und hielt einen ihm einst geschenkten FCE-Schal in die Höhe. „Und diese Energie wollen wir nutzen!“ Es folgte ein kurzweiliges Gespräch mit Vertreterinnen und Vertretern aus Forschung und Lehre. Frau Prof. Dr. Adelheid Kuhlmey stellte Geschäftsbereichsleiterin Studium und Lehre Dr. Asja Maaz, Studiendekan Prof. Dr. Michael Herzog, Medizinsoziologe Prof. Dr. Beller und Assistenzärztin und junge Kollegin Viviana Gomez aus dem SPZ pointierte Fragen. Sie gaben interessante Einblicke in unterschiedliche Perspektiven auf den Studienstart und den Aufbau der neuen medizinischen Ausbildung und machten Lust auf mehr. Auch Pascal Lemmer, Medizinstudent an der Charité und Präsident der Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland, machte den neuen MUL-Mitgliedern auf der Bühne bewusst, welches besondere Privileg es eigentlich ist, zu den Ersten einer neu gegründeten Universität zu gehören: „Weil ihr die Ersten seid, werdet ihr den Satz ‚Das haben wir hier schon immer so gemacht‘ hier nicht hören.“ Er motivierte dazu, mitzugestalten und sich der großen Chance bewusst zu werden, die hier an der MUL – CT eröffnet werden. Im Mittelpunkt: die Studierenden Drei Stimmen, drei Geschichten, ein gemeinsamer Anfang: Zwei Studenten und eine Studentin aus dem ersten Jahrgang traten mutig ans Pult und erzählten von ihrer Vorfreude und davon, warum sie sich für ein Studium an der MUL – CT entschieden haben. Die Beweggründe? So unterschiedlich wie die Menschen selbst! Eliah Nier begeisterte sich für Wissenschaft, neue Erkenntnisse und den Wunsch, anderen Menschen zu helfen. Bei Jördis Drescher schien die Berufung zur Ärztin schon früh festzustehen – schließlich wurden bereits in Kindertagen die eigenen Kuscheltiere liebevoll versorgt. Und Justus Gutsche? Der nahm es mit Humor und verriet seinen augenzwinkernden Plan B: Weil es mit der Profi-Fußballkarriere nicht geklappt hat, sollte es eben die Medizin sein. Dass dieser Weg durchaus nahelag, zeigt sein bisheriger Werdegang: Er entschied sich zunächst für eine Lehre in der Pflege noch vor Uni-Zeiten am damaligen Carl-Thiem-Klinikum. Als 2023 die Entscheidung fiel, die Medizinuni in Cottbus zu gründen, war für ihn klar, alles daranzusetzen, zu denen zu gehören, die einen der ersten Studienplätze bekommen! Ein sonniger, rührender Empfang Und dann wurde jeder der jungen Menschen, die nun zu uns gehören, auf die Bühne geholt. Der Vorhang auf der Bühne schnellte hoch und man schaute auf 38 Stühle, auf denen MUL – Rucksäcke platziert waren. Jeder Name wurde nun verlesen, einzeln kamen sie auf die Bühne, wurden mit persönlichen Worten im Wechsel von Dr. Asja Maaz und Dr. Jana Kube begrüßt. Jeder bekam eine Sonnenblume überreicht –ein strahlendgelber Gruß, der zur Stimmung und Laune passte. Und langsam baute sich das imposante Bild auf, bis alle 38 Studis sich dem Publikum als der erste Jahrgang Studierender präsentierten und mit den Sonnenblumen um die Wette strahlten. Auch das Staatstheater Cottbus sorgte für die passende musikalische Begleitung. Doch wer ein Streichquartett erwartet hatte, wurde ein weiteres Mal überrascht: Statt sanfter Streicherklänge setzte eine Schlagzeuggruppe den passenden Rhythmus zu diesem besonderen Anlass. Kaum da, schon in der Zeitung! Nicht nur wir fieberten den ersten Begegnungen und Gesprächen mit unsren jungen angehenden Ärzten entgegen – auch die Presse meldete schon im Vorfeld an, mit den Studierenden sprechen zu wollen. Ob RBB, Niederlausitz Aktuell oder die Lausitzer Rundschau – alle waren auf der Suche nach persönlichen Eindrücken und den ersten Stimmen aus dem neuen Studiengang und der Student, der aus Cottbus kommt war genauso gefragt, wie andere aus dem Saarland, aus Sachsen, NRW oder dem Thüringen. Chapeau, wie gelassen sich alle dem Ansturm stellten. Unsere 38 ganz unterschiedlichen Persönlichkeiten blicken diesem Abenteuer voller Energie, Vorfreude und Tatendrang entgegen! Wir heißen sie willkommen und freuen uns auf die gemeinsamen Jahre und sind gespannt, was sie uns abringen werden. Zwei Jahre nach der Gründung beginnt für uns alle nun ein neues Kapitel. Prof. Dr. Adelheid Kuhlmey formulierte prägnant: „Aus einer Vision wird Wirklichkeit“ und Herr Nagel fasste zusammen: „Hier geht was im Land!“.
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Unser neuer Imagefilm zum Studienstart ist online
Der Moment, bevor Zukunft beginnt. 💚
Es ist geschafft! Die ersten Medizinstudierenden starten an der Medizinischen Universität Lausitz – Carl Thiem (MUL – CT). Ein neuer Abschnitt für die Universität, für die Lausitz und für die medizinische Versorgung von morgen. Unser Film blickt auf diesen besonderen Moment – auf einen Klinikalltag im Aufbruch, auf Menschen mit einer gemeinsamen Vision und auf die Vorbereitungen für den Start des Medizinstudiums. Erzählt aus der Zukunft, erinnert er an den Anfang einer Geschichte, die gerade erst beginnt. Hier geht es zum Film: KLICKEN  .
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Erste Medizinstudierende an der MUL – CT immatrikuliert
Historischer Studienstart: 38 junge Menschen wurden heute im Staatstheater Cottbus als erste Studierende der neuen Universitätsmedizin feierlich immatrikuliert.
Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke begrüßte die 38 Studierenden sehr herzlich und betonte: „Sie erleben heute einen echten historischen Moment! Sie sind unser allererster Jahrgang von künftigen Medizinerinnen und Medizinern ‚Made in Cottbus‘! Darauf dürfen Sie stolz sein, und darauf sind wir als Land stolz. Die Lausitz erlebt einen atemberaubenden Wandel: von der Kohle zur modernen Energie- und Innovationsregion. Unser größtes Strukturwandelprojekt ist die Medizinische Universität Lausitz – Carl Thiem. In ‚Lausitz-Geschwindigkeit‘ und dennoch mit Sorgfalt und unverwechselbarem Profil aufgebaut. Mit der Gesundheitssystemforschung und der Digitalisierung des Gesundheitswesens setzt die MUL – CT bundesweit einzigartige Schwerpunkte. Ich bin sicher, Sie werden hier bestens ausgebildet – Brandenburg und insbesondere die Lausitz brauchen Sie!“ Wissenschaftsministerin Dr. Manja Schüle: „Carl Thiem – übrigens gestern vor 176 Jahren geboren – hat sich um Menschen gekümmert, die in der Medizin damals keiner im Blick hatte: um Arbeiter, die in den Fabriken und Gruben dieser Region verunglückten. Vorher waren das Unglücksfälle. Der Chirurg Carl Thiem hat daraus ein Fachgebiet gemacht und das System mitgebaut, das für die Behandlung zahlt. Eine Region im industriellen Umbruch und ein Arzt, der eine Medizin erfindet, die es vorher nicht gab – das war vor rund 130 Jahren, wenige Kilometer von hier. Jetzt ist diese Region wieder im Umbruch. Und wieder brauchen wir ein neues System für die Menschen: für ältere, mit langen Wegen, in dünn besiedelten Landkreisen. Diesmal sind es diese 38 Studierenden, die eine Medizin dafür mitentwickeln werden.
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Die Nacht der kreativen Köpfe 2026
Zwischen Hightech, Herz und Hirn: Wie die NdkK 2026 ihre Gäste zum Staunen brachte
Wussten Sie, dass es einen Zungenschrittmacher gibt, der Schnarchen und Atemaussetzern entgegenwirken kann? Oder dass in ägyptischen Mumien Spuren von Kokain und Cannabis gefunden wurden? Oder etwa, dass die DNA einer einzigen menschlichen Zelle vollständig entwirrt etwa zwei Meter lang wäre? Solche und viele weitere überraschende Einblicke sorgten bei der Nacht der kreativen Köpfe auch dieses Jahr wieder für Staunen, Aha-Momente und jede Menge Gesprächsstoff. Mit einem Unterschied: der Andrang war noch größer! Kaum hatte die Veranstaltung um 18 Uhr begonnen, bildete sich bereits eine lange Schlange an der Anmeldung. Dank vieler unserer zahlreichen Mitarbeitenden hatten die Besucherinnen und Besucher die Chance, hinter die Kulissen der MUL – CT zu blicken, Fragen zu stellen, mitzurätseln und Medizin hautnah zu erleben. Ob Einblicke in den Hybrid-OP, die Radiologie und Nuklearmedizin, Neurochirurgie, Intensivmedizin oder Strahlentherapie – überall gab es Spannendes zu entdecken. Zahlreiche Mitmachaktionen rund um Krankenhaushygiene, Ausbildung, Pharmazie und Digitalisierung machten medizinische Themen unmittelbar erlebbar und luden dazu ein, selbst aktiv zu werden. Auch abseits der klassischen Medizinbereiche zeigte sich die ganze Vielfalt der Universitätsmedizin: Die Musiktherapie, die Akademie mit ihrem Simulationslabor, die betriebsnahe Kita sowie die Themen Gesundheitsversorgung der Zukunft und innovative Brustversorgung eröffneten weitere spannende Einblicke. Im Labor drehte sich alles um die DNA und die faszinierenden Fragen rund um unser Erbgut. Nach einigen Jahren öffnete auch die Psychiatrie wieder ihre Türen – und lud die Gäste dazu ein, ihre eigenen Vorstellungen von der Seele kreativ zu Papier zu bringen. Für einen besonders eindrücklichen Moment sorgte das Geschehen mitten im Foyer: Zwischen all den Eindrücken wurden plötzlich Reanimationen durchgeführt – selbstverständlich simuliert. Die realitätsnahe Demonstration lebensrettender Maßnahmen zog die Aufmerksamkeit auf sich und machte eindrucksvoll deutlich, wie wichtig es ist, im Notfall richtig handeln zu können. Neben den vielen Entdeckungen bot der Abend auch Gelegenheit, sich über Forschung, Lehre und neue Entwicklungen an der MUL – CT zu informieren. Mitarbeitende stellten aktuelle Projekte, innovative Ideen und den Modellstudiengang Humanmedizin vor und kamen mit den Gästen ins Gespräch. Und auch an die Mitarbeitenden war gedacht: Lunchpakete sorgten für Stärkung während des ereignisreichen Abends. Ein Abend voller Neugier, überraschender Erkenntnisse und lebendiger Begegnungen – für Besucherinnen und Mitarbeiter gleichermaßen. Wir freuen uns jetzt schon aufs nächste Jahr!
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Studie LAOLACottbus geht weiter: Fußballfans gesucht
MUL – CT setzt Herz-Kreislauf-Studie bei Heimspielen des FC Energie Cottbus fort – und es werden noch freiwillige Teilnehmerinnen und Teilnehmer gesucht.
Welche Energiefans möchten wissen, wie es um ihre Herzgesundheit steht und ob Hinweise auf bislang unerkannte Risikofaktoren vorliegen? Die Begeisterung der Energiefans ist grenzenlos und seit dem Aufstieg in die 2. Bundesliga sicher auf einem nächsten Level. Was machen der Jubeltaumel im Stadion, extreme Gefühle von Begeisterung oder auch Enttäuschung mit dem Herzen? Dieser Frage geht die LAOLA Cottbus-Studie der Medizinischen Universität Lausitz – Carl Thiem (MUL – CT) nach. Nach den ersten drei Spieltagen im März und April, an denen die Studie startete, wird sie nun mit nächsten freiwilligen Teilnehmerinnen und Teilnehmern fortgesetzt. Bei den kommenden Heimspielen am 16. Oktober gegen den 1. FC Nürnberg, am 30. Oktober gegen den VfL Bochum sowie bei einem weiteren Heimspiel am ersten Dezemberwochenende gegen den VfL Osnabrück werden erneut Fußballfans für die Studie gesucht (der Wochentag für das Spiel im Dezember steht noch nicht fest – wird rechtzeitig bekanntgegeben) Was passiert bei der Studie? Gesucht werden Fußballfans ab 40 Jahren, die eines der ausgewählten Heimspiele besuchen und bisher nicht an der Studie teilgenommen haben. Rund um den Besuch des Fußballspiels im Stadion erhalten die Teilnehmenden nach einer kurzen Herz-Untersuchung (Fragebogen, EKG, Blutdruck) ein 24-Stunden-Langzeit-EKG. Damit untersuchen die Wissenschaftler, wie sich die Herztätigkeit während des Spiels und in den Stunden danach verändert. Damit soll auch das Bewusstsein für möglicherweise unbekannte Herz-Kreislauf-Risiken und risikobelastete Verhalten geweckt werden. Im Fokus stehen Herzrhythmusstörungen, Veränderungen von Herzfrequenz und Blutdruck. Die Teilnahme ist freiwillig. Im Anschluss erhalten die Teilnehmenden Zugang zu App-basierten Gesundheitsinformationen.
300926 130Artikel aufrufen
130 Absolventinnen und Absolventen verabschiedet
Blumen, Zeugnisse und viel Applaus
Am 30. September hieß es Abschied nehmen – zumindest vorerst. Denn 130 Absolventinnen und Absolventen der Akademie ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung im Weltspiegel erhielten sie ihre Abschlusszeugnisse und wurden offiziell ins Berufsleben verabschiedet. Angehörige, Freunde und Mitarbeitende begleiteten die Feier und sorgten für eine gut gefüllte und festliche Atmosphäre. Pflegedirektorin Ulrike Dropco und Grit von der Krone, Leiterin des Medizinischen Schulzentrums im operativen Betrieb, richteten sich im Rahmen einer gemeinsamen Absolventenrede an die 130 Absolventinnen und Absolventen und würdigten deren erfolgreichen Ausbildungsabschluss. Auch Dirk Vogt-Räther, Leiter der ATA-OTA-Schule, nahm an der Veranstaltung teil. Insgesamt wurden Absolventinnen und Absolventen aus acht verschiedenen Ausbildungsberufen verabschiedet – von der Pflege über die Physiotherapie und die medizinisch-technischen Berufe bis hin zur Operationstechnischen und Anästhesietechnischen Assistenz sowie zur Notfallsanitäterausbildung. Für manche bedeutet das den nächsten Schritt in einen neuen beruflichen Abschnitt – für andere vielleicht sogar ein Wiedersehen mit der Medizinischen Universität Lausitz als Kollegin oder Kollege.
Zukunft KuMULativ Freitag 15Artikel aufrufen
Zukunft kuMULativ 2026: Von der Vision zur Veränderung
Zwei Tage im Zeichen von Versorgung, Innovation und konkreter Umsetzung
Zwei Tage, zahlreiche Perspektiven und zwei zentrale Fragen: Wie sieht die Gesundheitsversorgung von morgen aus – und vor allem: Wie kommen wir von guten Ideen ins konkrete Tun? Beim Symposium „Zukunft kuMULativ“ der MUL – CT standen am 1. und 2. Oktober 2026 nicht mehr nur Ideen im Mittelpunkt – es ging um konkrete Schritte. Von neuen Versorgungsstrukturen und der Modellregion Gesundheit Lausitz bis hin zu Forschung, Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz. „Aus der Vision folgt die Umsetzung.“ Mit diesem Gedanken eröffnete Prof. Dr. Eckhard Nagel, Vorstandsvorsitzender und gleichzeitig Vorsitzender des Innovations- und Netzwerkrats der Modellregion Gesundheit Lausitz, die Veranstaltung. Die Erwartungen an die neue Universitätsmedizin und die Modellregion seien hoch: Die Menschen in der Lausitz erwarteten Lösungen, die für ihr Leben funktionieren. Genau hier setzt „Zukunft kuMULativ“ an. Nach dem erfolgreichen Auftakt im letzten Jahr rückte die zweite Auflage nun die Frage in den Mittelpunkt, wie Veränderung tatsächlich gelingen kann – und welche Rahmenbedingungen, Partnerschaften und neuen Formen der Zusammenarbeit dafür notwendig sind. Veränderung gelingt nur gemeinsam Dass Veränderung in der Lausitz längst begonnen hat, wurde bereits zum Auftakt im letzten Jahr deutlich. Cottbus entwickelt sich, die Universitätsmedizin wächst und im Oktober starteten rund 100 neue Mitarbeitende an der MUL – CT. Gleichzeitig sind die Erwartungen hoch. Die zweite Auflage rückte nun die Frage in den Mittelpunkt, wie Veränderung tatsächlich gelingen kann – und welche Rahmenbedingungen, Partnerschaften und neuen Formen der Zusammenarbeit dafür notwendig sind. Doreen Mohaupt, Bürgermeisterin und Dezernentin für Stadtentwicklung der Stadt Cottbus, verwies auf die Dimension des Großprojekts Universitätsmedizin. Bis neue Gebäude entstehen und Veränderungen sichtbar werden, brauche es Zeit. Das bedeute aber nicht, dass die Region untätig sei: Bei der Sicherung der ambulanten Versorgung laufen bereits konkrete Aktivitäten – unter anderem mit einer Übergangslösung für allgemeinmedizinische Praxen und der Markterkundung für ein Primärversorgungszentrum. Auch die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg steht bereit. Catrin Steiniger, Vorstandsvorsitzende der KV Brandenburg, betonte: Die ersten 36 Studierenden der MUL – CT werden bereits in der Region erwartet – und sie werden dringend gebraucht. Gleichzeitig müsse die Zusammenarbeit zwischen Universität, Klinikum und niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten von Anfang an funktionieren. „Zukunft entscheidet sich nicht allein im Hörsaal“, sagte Steiniger. Das gilt auch für die großen Reformen im Gesundheitswesen. Brandenburgs Gesundheitsminister René Wilke beschrieb die aktuelle Situation als herausfordernd – aber voller Möglichkeiten. Krankenhausreform, Primärversorgung, Patientensteuerung und neue Vergütungsmodelle verändern gewohnte Strukturen. Die entscheidende Frage sei, wie diese Veränderungen für die jeweilige Region sinnvoll genutzt werden können. Oder, wie es Wilke formulierte: Nicht eine Schablone über das ganze Land legen, sondern Lösungen entwickeln, die vor Ort funktionieren. Vom Gesundheitsdialog zur neuen Versorgung Wie Veränderung vor Ort gelingen kann, zeigte der Themenschwerpunkt zur Modellregion Gesundheit Lausitz. Die bisherigen Gesundheitsdialoge liefern dafür wichtige Erkenntnisse: Die Menschen in der Region müssen nicht nur informiert, sondern aktiv einbezogen werden. Jetzt geht es darum, daraus konkrete Angebote zu entwickeln. Ein Beispiel sind Primärversorgungszentren (PVZ). Sie können vorhandene Strukturen vernetzen, Versorgung neu organisieren und den Zugang zur medizinischen Versorgung erleichtern. Gleichzeitig soll die Modellregion zum Ort werden, an dem neue Lösungen wissenschaftlich begleitet und unter realen Bedingungen erprobt werden. Versorgungsforschung, Digitalisierung und Gesundheitssystemforschung greifen dabei ineinander. Die Idee: ausprobieren, messen, lernen – und erfolgreiche Lösungen weitertragen. KI muss Versorgung besser machen Nach einer Begrüßung vom Digitalisierungsvorstand Martin Peuker, drehte sich am zweiten Tag vieles um die Frage, wie Künstliche Intelligenz die Gesundheitsversorgung konkret verbessern kann. Prof. Dr. Jochen Klucken von der Universität Luxemburg machte deutlich: Die Entwicklung schreitet so schnell voran, dass niemand genau sagen kann, was morgen möglich sein wird. Umso wichtiger sei es, die Entwicklung jetzt aktiv zu gestalten. KI kann schon heute bei Diagnostik, Prognose, Dokumentation, Patientensteuerung und Prävention unterstützen. Entscheidend ist dabei nicht die Technologie selbst, sondern ihr konkreter Nutzen für Patientinnen und Patienten und für die Beschäftigten im Gesundheitswesen. Dafür braucht es strukturierte und interoperable Daten, sichere Infrastrukturen und vor allem die Möglichkeit, neue Anwendungen unter realen Bedingungen zu erproben. Wie wichtig dieser Blick auf die eigene Versorgung ist, machte auch Mary Osborne, KI- und NLP-Expertin, Senior Product Managerin bei SAS und Lecturing Fellow für Computational Linguistics an der Duke University, deutlich. Ihre Botschaft: KI-Tools, die in einem anderen Land, einem anderen Gesundheitssystem funktionieren, können nicht automatisch auf die Lausitz adaptiert werden. Erst wenn es mit den eigenen Daten und unter den eigenen Bedingungen getestet wurde, weiß man, ob man ihm tatsächlich vertrauen kann. Auch für die Modellregion Gesundheit Lausitz stellt sich deshalb nicht die Frage, was KI alles kann – entscheidend ist, wo sie nachweislich Versorgung verbessert. Denkbar sind Anwendungen entlang der gesamten Versorgungskette – von der Primärversorgung über die Patientensteuerung bis hin zu Prävention und digitaler Unterstützung. Gemeinsam mit Partnern sollen Lösungen dort eingesetzt werden, wo sie Patientinnen und Patienten und Beschäftigte tatsächlich entlasten und die Versorgung verbessern. „Zukunft kuMULativ“ hat damit einen klaren roten Faden sichtbar gemacht: Die Lausitz soll neue Technologien nicht einfach übernehmen, sondern gemeinsam erproben, was die Versorgung wirklich besser macht.
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230 neue Auszubildende an der MUL – CT
Frischer Wind für unsere Gesundheitsberufe
Am 30.09.2026 hieß es: Türen auf für unsere neuen Auszubildenden. Rund 230 junge Menschen starten in diesem Jahr ihre Ausbildung zur Pflegefachfrau bzw. zum Pflegefachmann, in der Gesundheits- und Krankenpflegehilfe, Physiotherapie, Medizinischen Technologie für Radiologie, Medizinischen Technologie für Laboratoriumsanalytik, Operationstechnischen Assistenz, Anästhesietechnischen Assistenz oder als Notfallsanitäter. Beim Willkommensfest lernten die neuen Auszubildenden ihre Ausbildungsstätten und Ansprechpartner kennen und kamen miteinander ins Gespräch. Für sie beginnt nun die Ausbildung in einem der acht verschiedenen Gesundheitsberufe der MUL – CT und damit ein spannender neuer Lebensabschnitt. Begrüßt wurden die neuen Klassen an der Medizinischen Schule in Cottbus und Forst, in der ATA/OTA-Schule sowie in der Lausitzer Rettungsdienstschule in der Feigestraße. Die Schulleitungen hießen die vielen neugierigen Gesichter herzlich willkommen – und für die Klassenleitungen gab es passend dazu ein kleines Blümchen.
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Herbstaktivitäten der Kurzzeitpflege
Bei schönem Herbstwetter machten wir uns mit Herrn Engel, Frau Krause, Frau May und Frau Gartner auf den Weg zum Brunnen an der Kita. Dort wurde mit einer bunten Gruppe Kinder ein Schwungtuch in Wellen bewegt, es wurde darunter hindurch geflitzt (jung) und gerollt (alt) und es wurden Erinnerungen geweckt. Nachdem alles wieder aufgeräumt war, erzählten unsere Bewohner von ihren eigenen Kindern, Enkeln und ihrem beruflichen Werdegang. Herr Engel ist übrigens Wiederholungstäter bei uns: er war nun schon zum vierten Mal Gast der #Kurzzeitpflege Thiem-Care GmbH. Immer wenn seine Frau einen Klinikaufenthalt hatte, zog er bei uns ein. Mit den kurzen Wegen zu seiner Liebsten und dem Rund-um-Sorglos-Paket bei uns war er für diese besonders herausfordernden Zeiten gut gerüstet. Inzwischen hat er ein Lieblingszimmer, kennt die Abläufe und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gut und belebt unsere immer wechselnde Bewohnerschaft mit seinem Charme. Wer (kurzfristig) einen Platz in einer Kurzzeitpflege benötigt, oder uns und unsere Einrichtung gern näher kennenlernen möchte, kann sich gern unter 0355 4679731 bei Celine Jannaschk (Pflegedienstleitung) oder 0355 4679712 bei Franziska Passeck (Sozialarbeiterin) melden.   Wir freuen uns auf Sie!.
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Lions Club Cottbus unterstützt die Clownsprechstunde
Erste Ostertombola: Wenn aus Ostereiern 5.000 Euro werden
Lions Club Cottbus unterstützt die Clownsprechstunde mit dem Erlös seiner ersten Ostertombola Was haben Ostern, ein bisschen Glück und ganz viel Engagement gemeinsam? Im Fall des Lions Club Cottbus: stattliche Spendensumme für die Clownsprechstunde!  Im Frühjahr hatte der Förderverein Lions-Cottbus-Lausitz e.V. erstmals zu einer großen Ostertombola eingeladen. Zahlreiche Lose wurden verkauft und am 4. April in der Spree-Galerie Cottbus die Gewinnlose öffentlich gezogen. Vom E-Bike bis hin zu zahlreichen Gutscheinen gab es viele glückliche Gewinner. Doch der eigentliche Gewinn der Aktion ging an die Clownsprechstunde: Aus dem Erlös der Tombola kamen 5.000 Euro für den guten Zweck zusammen.  Gestern, den 22. September, wurde dieser Betrag nun offiziell übergeben. Mit dabei waren unter anderem Dr. Thomas Koch, Präsident des Lions Club Cottbus, sein Vorgänger und heutiger Pastpräsident Dr. Andreas Baumgertel sowie Olaf Taubenek, 2. Vorsitzender des Fördervereins Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Cottbus e. V.  „Mit Freude helfen lautet unsere Philosophie“, sagt Dr. Andreas Baumgertel. Und genau das ist der Ostertombola gelungen: Sie hat Menschen zusammengebracht, für Spannung und Freude gesorgt und dabei gleichzeitig etwas Gutes bewirkt. Auch mit dem neuen Präsidenten Dr. Thomas Koch, der das Amt im Juni von Dr. Andreas Baumgertel übernommen hat, bleibt dieser Gedanke lebendig. Denn am Ende geht es beim Lions Club Cottbus genau darum: gemeinsam Freude zu schenken, Verantwortung zu übernehmen und mit Engagement etwas in der Region zu bewegen. Die 5.000 Euro für die Clownsprechstunde sind dafür ein besonders schönes Beispiel.
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