Sternsinger besuchen die MUL – CT

Segen bringen, Gutes tun
06.01.2026
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Sternsinger und Dr. Alexander Hewer (l.)
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Segenspruch "Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus"
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Sternsinger in der Kinderklinik

Zum Jahresbeginn waren sie wieder in Cottbus unterwegs: die Sternsinger der Katholischen Propsteipfarrei „Zum Guten Hirten“. Am 6. Januar zogen die kleinen und großen Königinnen und Könige durch Geschäfte und Einrichtungen der Stadt, brachten den traditionellen Segensspruch „20 C + M + B + 26“ (Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus) an die Türen und sammelten Spenden für benachteiligte Kinder weltweit.

Auch an der Medizinischen Universität Lausitz – Carl Thiem (MUL – CT) machten die Sternsinger Station. Im Beisein des Kaufmännischen Vorstandes Dr. Alexander Hewer überbrachten sie den traditionellen Segensgruß. Wie bereits in den vergangenen Jahren unterstützte das Universitätsklinikum die Aktion erneut mit einer finanziellen Spende. Im Anschluss besuchten die Sternsinger die Kinderklinik sowie die Geriatrie, um auch dort den Segen zu überbringen.

Die 68. Aktion Dreikönigssingen steht unter dem Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“. Mit den gesammelten Spenden werden unter anderem Projekte in Bangladesch gefördert. Seit dem Start der Aktion im Jahr 1959 haben die Sternsinger in Deutschland mehr als 1,4 Milliarden Euro gesammelt, um Kinder in Not in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa zu unterstützen. Träger der Aktion sind das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ).

Die Aktion 2026 setzt ein deutliches Zeichen gegen Kinderarbeit und für das Recht von Kindern auf Schutz und Bildung. Weltweit arbeiten noch immer rund 138 Millionen Kinder im Alter zwischen fünf und 17 Jahren, davon 54 Millionen unter besonders ausbeuterischen Bedingungen. Produkte aus Kinderarbeit gelangen dabei auch nach Deutschland.

Wie wirkungsvoll das Engagement ist, zeigt ein Blick auf das vergangene Jahr: Bei der 67. Aktion sammelten Kinder und Jugendliche in über 7.300 Pfarrgemeinden und Einrichtungen mehr als 48 Millionen Euro für Bildungs-, Gesundheits- und Nothilfeprojekte weltweit.